AFRICANTERMINAL

AFRICAN

TERMINAL

Im African Terminal organisieren Neu-Hamburger aus Gambia, Ghana und Nigeria gemeinsam mit Kulturschaffenden Seehandel zwischen Hamburg und Westafrika. Der Terminal operiert dabei als Business-School, in der sich die westafrikanischen Händler in maritimer Logistik ausbilden. Gleichzeitig interveniert die Initiative künstlerisch in das Geschäftsfeld der Gebrauchtwaren-Logistik im Hamburger Hafen.

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Miteinander Handeln

Der African Terminal verbindet Hamburg mit Lagos (Nigeria), Tema (Ghana) und Banjul (Gambia), den Herkunftsländern von Teilen unserer Mitglieder. So nutzt der African Terminal die Expertise derer, die in den letzten Jahren aus diesen Ländern nach Hamburg gekommen sind. Statt großer Konzerne und etablierter Firmen handeln im African Terminal Menschen miteinander und gemeinsam. Im Rahmen der Übersee-Transaktionen bilden sich die westafrikanischen Händler zugleich in globaler Logistik aus. So erforschen wir als künstlerische und postkoloniale Kooperative das Geschäftsfeld der Gebrauchtwaren-Logistik im Hamburger Hafen.

In seiner Arbeit weist der African Terminal auf die koloniale Vergangenheit Hamburgs hin, indem er global-historische Extraktionsbewegungen umkehrt. Der African Terminal operiert deshalb an Orten, die selbst Teil der problematischen Kolonialgeschichte Hamburgs und Deutschlands sind. Gegründet wurde der Terminal als Teil des FREE PORT BAAKENHÖFT, eines Projekts der geheimagentur. In diesem Rahmen hat er vom alten Baakenhafen aus, einer wichtigen Docking-Station des deutschen Kolonialismus, im Sommer 2017 einen ersten 40ft-Container nach Banjul, Gambia, verschickt.

Vom 12. April bis zum 14. Oktober 2018 wird der African Terminal sein Lager im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg aufschlagen. Dort werden im Rahmen der Ausstellung 'Mobile Welten' Gebrauchtwaren angenommen, die dann im Herbst 2018 nach Gambia, Ghana, oder Nigeria verschickt werden.

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